Ein Erfahrungsbericht

Hallo mein Name ist Jonas und ich studiere Bauingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Werkstoffe des Bauwesens an der Universität Kassel. Ich befinde mich zur Zeit in meinem sechswöchigen Pflichtpraktikum des Studiums und möchte zeigen wie interessant das Praktikum sein kann.

Aufgrund meiner Vertiefungsrichtung im Studium habe ich den Fokus meines Praktikums auf die Arbeit im Labor gelegt. Die ersten zwei Wochen habe ich in Großropperhausen im Baustofflabor verbracht. Hier findet die Eigenüberwachung des Steinbruchs und der zugehörigen Asphaltmischanlage statt.

Besonders beeindruckten mich die Ausmaße in den beiden Steinbrüchen. Die Masse, welche über die vergangenen Jahrzehnte bewegt wurden sind einfach nur imposant. Zusätzlich durfte ich die Asphaltmischanlage in Kelsterbach besuchen. Die 36 Meter hohe Anlage kann mehrere hundert Kubikmeter pro Stunde produzieren und dass mit einer gleichbleibend hochwertigen Qualität. Es war äußerst beeindruckend zu sehen, wie so eine komplexe Maschine funktioniert.

Hier wurden mehrere hundert Meter eines Rollfelds hergestellt. In Begleitung der Bauleitung durfte ich deren Kniffe mit dem Umgang des Betons und den massiven Fertiger, welche tausende Kubikmeter Beton am Tag einbauen kann, kennen lernen. Auf diese Weise habe ich nicht nur viel über den Werkstoff Beton gelernt, sondern auch über die Tücken in der umfangreichen Organisation, welche sich bei so einem großen Projekt ergibt.

Neben der Probenahme der Werkstoffe durfte ich auch selbst Hand bei den Versuchen anlegen, welche zur Bewertung der Baustoffe nötig sind. Die anfangs ungewohnte Arbeit verwandelt sich aber schnell in eine interessante Tätigkeit mit viel Lernpotential. Neben dem Steinbruch in Großropperhausen durfte ich auch den Steinbruch in Lohne und dessen Labor kennenlernen.

Durch meine Ausbildung als Straßenbauer und meinem Interesse an dem Werkstoff Beton wollte ich schon immer wissen wie Beton in so einer großen Masse wie beispielsweise am Flughafen eingebaut werden kann, da mir dies vorher nie wirklich bewusst war. Ich hatte das Glück, dass die Firma Bickhardt Bau AG dieses Jahr noch ein Projekt am Flughafen Köln/Bonn beenden musste.

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet.

Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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